Unzufrieden im Beruf, das Geld zu knapp, die Beziehung schleicht sich gerade von dannen, die Gesundheit brüchig. Jetzt gilt es mit einem anderen Blick die Themen zu betrachten, Blockaden ausfindig zu machen und zu lösen, damit das Leben wieder in den Fluss kommen kann. Sylvia Bieber und Joachim Seelmann, beide Spirituelle MentalCoachs und mit Ihren Praxen in Aschaffenburg tätig, können beim Ändern des Blickwinkels helfen.

Es ist mal wieder ein solcher Tag, wie so viele in der letzten Zeit. Manfred B. kommt nach Hause, völlig leer von diesem stressigen Arbeitstag. Frustriert wegen vieler kleiner Probleme. „Wenn ich ehrlich zu mir bin, geht mir der Job schon lange auf die Nerven. Und überhaupt, diese ungerechte Welt! Kampf, Negativität und Angst an jeder Ecke. Ich bin reif für eine grundlegende Veränderung in meinem Leben. Aber wie, was tun, und wann?“

Trost und Hoffnung findet er immer wieder in einigen spirituellen Büchern, die er jetzt so überall findet. „Sei optimistisch, finde zur Ruhe, entspanne regelmäßig und erträume Deine Zukunft“, heißt es in diesen Werken. Dazu kann er nur ja sagen. Doch wo anfangen? Wo ist der roten Faden, der ihn in seinem Leben nach vorne bringt, der ihm wieder Sinn, Richtung und neuen Halt gibt?

Eine gute Freundin gibt ihm die Adresse von Seelmann & Bieber Trainings. Der Coach Joachim Seelmann hat ihr bei einer ähnlichen Problematik sehr geholfen. Die Freundin erzählt ihm, dass sie sich viel über die so genannten „Verhinderer“ unterhalten haben. Auch über alte Glaubensvorstellungen aus ihrer Herkunftsfamilie, über antrainierte ungünstige Verhaltensweisen und wie man diese verändern, bzw. sich von ihnen lösen kann. Das Ziel, einen neuen, kraftvollen, eigenbestimmten und optimistischen Weg zu gehen, komme durch die Loslösung dieser alten Kamellen.

Klingt irgendwie logisch, denkt Manfred B. und außerdem hat er dies immer wieder in seinen neuen Büchern gelesen. Aufgrund der guten Erfahrungen der Freundin macht er einen Termin bei Sylvia Bieber, aus. Sie geht mit Manfred B. neue Wege. Sie versucht nicht, ihm – klassisch – über Business Coaching zu helfen, sondern spricht andere Ebenen an. Sie fragt ihn: „Ist der Job für Sie lediglich Broterwerb und wofür schlägt eigentlich Ihr Herz?“ Dadurch erst kommt er seiner Wahrheit näher. Denn er erfährt, nur was wir mit Liebe tun, ist von Erfolg gekrönt. „Aber“, so sagt er gleich darauf, „ich habe doch so viele Sachzwänge“… „Welche sind das genau?“, fragt Sylvia Bieber und gleich darauf, „was wäre, wenn es diese Zwänge nicht gäbe? Was eigentlich wäre der »worst case«?“ All diese offenen und für Manfred B. neuen Fragen sind zunächst schon ein wenig schockierend.

Aber: Wer einen Coach aufsucht, muss darauf gefasst sein, dass dieser oft unangenehme und provozierende Fragen stellt. Er hilft dem Klienten über den Tellerrand zu schauen und Grenzen zu erweitern. Er kitzelt Wünsche heraus, auch solche, die der Klient sich vielleicht noch gar nicht eingesteht.

»Nein« sagen

Da kommt die 46-jährige Bankangestellte. Verheiratet, Mutter von zwei pubertierenden Kindern und kann nicht mehr. Sie leidet unter Schlafstörungen, hat Depressionen, ist mut- und energielos. Klassisches Burnout-Syndrom. Hier Hier kann der Coach helfen, indem erst einmal neu strukturiert wird. Hier geht es um Abgeben und vor allem um das »Nein« sagen.

Ein elementares Thema vieler Frauen. Ob im Job, bei den Kindern oder dem Ehemann. Beim Chef, der regelmäßig kurz vor 18 Uhr noch ein Angebot geschrieben haben möchte, bei den Kindern, die permanent fordern und vom Ehemann, der zuwenig Verständnis für die Dreifach-Belastung der Gattin aufbringt. Es gilt, Nein zu sagen. Auch auf die Gefahr hin, dass der Chef die Kündigung ausspricht, der Ehemann mit Scheidung droht und die Kinder abhauen. Das ist provokant. Doch meistens kommt es ganz anders. Plötzlich wird man ernst genommen, erhält die so lange vermisste Aufmerksamkeit und wird gar hofiert. Das Gegenteil, von dem was man erwartet hat, tritt ein.

Auftrag und Herausforderung

In jedem Menschen schlummern unendliche Potenziale. Oft sind sie einfach überlagert. Von Zwängen, alten Glaubenssätzen und Mustern, die von den Eltern übernommen wurden. Von Verstrickungen, von denen keiner etwas ahnt und vor allem von festgefahrenen Denkweisen und Vorannahmen. Wer den ersten Schritt ins Unbekannte wagt, wird schnell erfahren: Die eigenen Probleme sind gar nicht unüberwindbar. Sie sind vielmehr Aufträge und Herausforderungen, denen man sich stellen darf. Nicht muss. Darf! Weil sie uns Schritt für Schritt zu unserer eigenen Persönlichkeit und unserem unendlichen Potenzial führen.

Auch Manfred B. findet seinen neuen Weg. Mit Hilfe seines Coachs findet er heraus, dass er den Schritt in die Selbständigkeit wagen will. Schon längst schlummert dieser Wunsch in ihm, doch bisher war seine Angst davor so groß, dass er sich nicht einmal traute, in diese Richtung auch nur zu träumen. Nach vier Sitzungen war der Mut größer als die Angst und seine Selbständigkeit ist heute seine ganze Freude.