Erlange Handlungskompetenz durch Prozessorientierte Innenweltarbeit (POIA)

 

Während der Prozessorientierten Innenweltarbeit (POIA) führe ich Dich in einen Entspannungszustand um Dein Bewusstsein mit einem Teil Deines Unterbewusstseins zu verbinden. Wir können gemeinsam ohne ein Ziel in eine Sitzung gehen und lassen uns überraschen, was das Unterbewusstsein wohl frei geben wird. Du kannst jedoch auch Dein Unterbewusstsein bitten, Informationen zur Verfügung zu stellen, die bei Deinem Problem helfen können, z. B.:

  • beim Umgang mit einem unangenehmen Chef
  • bei einer Aussichtslosigkeit angesichts einer bestimmten Sache
  • bei dem Wunsch nach mehr Selbstbewusstsein oder Selbstwertgefühl
  • beim Wunsch nach der Heilung von Symptomen.

Wie heftig die Themen sein dürfen, entscheidest Du selbst. Du kannst Dein Unterbewusstsein darum bitten, nur mit ein wenig Angst konfrontiert zu werden. Dann werden sich auch nur entsprechend sanfte Bilder zeigen – kleine Herausforderungen. Ganz langsam magst Du Dich vortasten, genau in dem Tempo, das für Dich stimmig ist. Wenn Du dagegen bereit bist, den Tatsachen ins Auge zu sehen, konfrontierst Du Dich z. B. mit Erinnerungen an vergessene, sehr schmerzliche Erfahrungen. So ist es möglich, dass Du eventuell in einer einzigen Sitzung einen großer Sprung machst und auf einen Schlag eine riesige Erleichterung und Befreiung erfährst.

 

Interview zur „Prozessorientierten Innenweltarbeit“ (POIA)

 

Dein Unterbewusstsein ist der Navigator

In der Prozessorientierten Innenweltarbeit (POIA) gibt das Unterbewusstsein immer nur die Informationen preis, die Du in der Lage bist, zu verarbeiten. Du brauchst Dich nicht zu fürchten, gegen Deien Willen von unangenehmen Erinnerungen überwältigt zu werden.

Es kann sogar so sein, dass das Unterbewusstsein sich weigert, konkrete Informationen zur Verfügung zu stellen. Dann drückt es stattdessen die betreffende Energie in einer leichter verdaulichen Form aus, z. B. auf einer verschlüsselten Ebene, auf einer Symbolebene. Das können Märchenbilder sein oder Erinnerungen an Erlebnisse, die andere hatten. Auf dieser Ebene kann die angstbesetzte Erfahrung dann nach und nach verarbeitet werden.

In der Innenwelt arbeiten wir mit den Informationen, die aus Deinem Unterbewussten hochkommen. Das bedeutet, dass Du durch inneres Handeln die Energie, die in den Bildern steckt, auflöst. Wenn Du z. B. geschlagen wurdest, dann lässt sich diese Energie auflösen. Du kannst Dich innerlich wehren. Aus dem Gefühl „ich bin jedermanns Prellbock“, wird dann ein „ich bin handlungsfähig und sorge dafür, dass es mir gut geht“. Aus Eltern, die nie liebevoll waren, können in der Vorstellung Eltern werden, die zärtliche Umarmungen geben.

Nach einer solchen Sitzung sagte mir einmal ein Mann: „Das ist das erste Mal in meinem Leben, dass mich mein Vater in den Arm genommen hat!“

Dieses innere Handeln erfolgt in eigener Verantwortung. Nur Du selbst weißt, was für Dich angemessen ist.

Du kannst z. B. Folgendes tun:

  • Mit jemandem reden, der Dir ohne Achtung begegnet, um ihn zu erweichen
  • Jemanden so lange anschauen, bis dieser ganz klein wird
  • Dich handgreiflich zu Wehr setzen, bis der andere bereit ist, sein Verhalten zu revidieren
  • Vielleicht rufst Du auch um Hilfe und erlebst, dass Dir tatsächlich jemand zur Seite steht
  • Möglicherweise hilfst Du als Erwachsener dem inneren, kleinen Kind in einer schwierigen Situation

Es geht in der POIA nie um das äußere Verhalten und die Personen in der äußeren Realität. Es geht vielmehr darum, dass die eigene Vorstellung von diesen Personen durch inneres adäquates Handeln geändert wird. Die Außenwelt hat ihre eigenen Gesetzmäßigkeiten. Dem Handeln sind durch die Macht der anderen klare Grenzen gesetzt. In der eigenen Innenwelt ist das anders, da hast Du die Entscheidung über all Deine Vorstellungen. Du brauchst keine Widerstände zu akzeptieren.

 

Prozessorientierte Innenweltarbeit wird mit verbundenen Augen praktiziert. Hier sieht man einen Mann mit Tuch um die Augen
Mit verbundenen Augen ist man mehr bei sich selbst

Meine Aufgabe als „Reisebegleiterin“

Wer in einer POIA-Sitzung in seine Vorstellungen hineingeht, ist gefühlsmäßig intensiv damit verbunden. Dies verhindert möglicherweise, dass Dir die richtigen Ideen zum Verändern der Situation kommen. Hier beginnt meine Intervention von außen. Ich bin im Dialog mit Dir und biete Möglichkeiten an, wie Du Deine eigene Vorstellung erfolgreich lenken kannst.

Als „Reisebegleiterin“ nehme ich gefühlsmäßig Anteil an dem Erleben von Dir. Ich ergreife immer Deine Partei. Wenn Du an schmerzliche Erinnerungen rankommst, weißt Du schon im Vorfeld, dass Du darin von mir nicht allein gelassen wirst. Nie werde ich Dir sagen, dass das, was Du in diesem Augenblick empfindest, doch gar nicht so schlimm ist.

Manchmal ist es jedoch wichtig, Dir zu helfen, Dich aus der Identifikation mit den eigenen Vorstellungen zu lösen. In so einem Augenblick erinnere ich Dich daran, dass Du momentan auf einer Matratze liegst. Dass Du alles, was Du wahrnimmst, keine äußere Realität ist, sondern Deine innere Vorstellung oder eine Erinnerung an die Vergangenheit. Dann hast Du weniger Angst vor einer Konfrontation und kannst getrost ein Risiko eingehen.

Du orientierst Dich während einer Sitzung gewohnheitsgemäß häufig an den logischen Grenzen, die Du in der Außenwelt erfährst. In der Innenwelt gibt es diese Logik nicht. Im Gegenteil, oft ist absolut unlogisches, sogar chaotisches Verhalten das Wirkungsvollste.

Als Prozess-Begleiterin habe ich trotz aller Anteilnahme eine gewisse Distanz zu dem Geschehen. Dies und die Erfahrung aus vielen hundert Sitzungen ermöglicht mir, Ideen zu liefern, wie eine scheinbar aussichtslose Situation dennoch verändert werden kann.

 

Sieh hier die Wirkung vor und nach einer POIA:

 

Übernimm Verantwortung

Was ist eigentlich das Ausschlaggebende der POIA? Für mich ist es die Tatsache, dass jede Person, die sich in diesen Prozess begibt, die Verantwortung für sich selbst ganz übernimmt. Oder anders ausgedrückt: Für alle, die nicht länger ihren Eltern, den Umstände, dem Schicksal oder dem lieben Gott die Schuld für ihre Probleme in die Schuhe schieben wollen, ist dieser Weg ideal.

Für alle, die ihre Freiheit lieben, die ihren Weg selbst bestimmen wollen, ist dieser Prozess ein Geschenk. Schritt für Schritt erobern sie sich verschenktes Terrain zurück. Und jedes mal ist das Ergebnis ein Zustand tiefen inneren Friedens. Die Harmonie des Lebens wird aus einer Theorie zu einer Erfahrung. Selbst dort, wo wir schmerzliche Zustände in der Außenwelt nicht verändern können, sind wir mit ihnen versöhnt. Dies schenkt uns die Lebensqualität, nach der wir uns alle sehen.

In der POIA arbeiten wir mit dem Unterbewusstsein in der Innenwelt. Jede Situation, jedes Gefühl, jedes Schicksal lässt sich ändern und die Lebensqualität dadurch steigern. Das innere Kind, welches sich z. B. allein gelassen fühlt, holt sich die Hilfe, die es braucht, um sich gesehen und gehalten fühlen zu können.