Migräne verstehen: Warum mein Körper mir mehr sagte, als ich hören wollte

 

Lachend auf einem Moped mit einer Balinesin auf Bali – ein unbeschwerter Moment nach Jahren mit Migräne
So sieht Leben auf Bali ohne Migräne aus

 

Migräne verstehen – wie mich starke Kopfschmerzen 30 Jahre begleiteten

Viele Menschen, die Migräne verstehen wollen, suchen nach Ursachen, nach Trigger und Erklärungen oder nach einem Weg heraus aus dieser Erkrankung. Meine Geschichte gehört genau in diesen Raum – nur eben aus einer sehr persönlichen Perspektive.

Wenn ich heute auf mein Leben zurückblicke, dann wirkt es fast absurd, wie lange ich gebraucht habe, um das Offensichtliche zu erkennen.

Über 30 Jahre lang haben mich schwere chronische Migräneattacken begleitet. Nicht gelegentlich, nicht mal eben ein bisschen Kopfschmerz, sondern Anfälle, die mich regelmäßig komplett aus dem Alltag rissen. Es gab Phasen, da wusste ich schon morgens, dass dieser Tag gelaufen ist. Und es gab Zeiten, da zog sich das über Tage hin mit Übelkeit, Sehstörungen, Schwindel u.v.m.

Ich lies nichts aus. Wirklich nichts. Schulmedizinische Behandlungen, alternative Ansätze, Ernährungsumstellungen, Therapien, Entspannungstechniken, energetische Arbeit, Aufstellungen, Hypnose, Reinkarnationstherapie. Ich arbeitete mich durch Methoden, von denen viele Menschen noch nie gehört haben.

Es hat mir viel gebracht. Ich entwickelte mich weiter, löste Themen, verstand mich selbst besser. Aber eines veränderte sich nicht: Die Migräne blieb.

 

Die Inhalte des Artikels:

1) Migräne besser verstehen: Warum sich auf Bali etwas in mir veränderte
2) Warum sich meine Migräne plötzlich veränderte
3) Zwischen Zweifel und Erfahrung
4) Der Moment, der alles veränderte
5) Migräne verstehen – warum Symptome mehr sind als nur Schmerzen
6) Migräne als Botschaft des Körpers – was ich heute anders sehe
7) Fazit: Was dein Körper dir mit Migräne wirklich sagen will  
8) Wenn dich das berührt…

 

1) Migräne besser verstehen: Warum sich auf Bali etwas in mir veränderte

Seit 2007 reiste ich regelmäßig jedes Jahr mit Seminargruppen nach Bali. Diese Insel hatte für mich immer eine ganz besondere Qualität. Eine andere Energie, eine andere Tiefe, eine Ruhe, die sich nicht erklären lässt, sondern nur erfahren werden kann.

Während dieser Aufenthalte suchte ich auch immer wieder den Schamanen Jro Dar auf,  der mich über mehrere Jahre begleitete. Jedes Jahr ging ich mit der Hoffnung zu ihm, dass er mir endlich den entscheidenden Impuls geben wird, um die chronische Migräne loszuwerden.

Seine Antwort war jedes Jahr die gleiche: „Du bist gesund. Lebe deinen Auftrag. Dann geht die Migräne.“

Ich konnte damit nichts anfangen. In meinem Verständnis lebte ich längst das, was ich als meine Berufung sah. Ich hatte meine Coachingpraxis, arbeitete mit Menschen, bildete Coaches aus. Was bitte sollte da noch fehlen?

Heute weiß ich, dass genau darin der Knackpunkt lag.

 

Sylvia mit dem balinesischen Schamanen Jro Dar auf Bali – eine Begegnung, die vieles verändert hat
Jro Dar – mein balinesischer Schamanen-Freund

 

2) Warum sich meine Migräne plötzlich veränderte

Im Juni 2012 geschah etwas, das ich damals weder suchte noch verstand.

Nach einer intensiven energetischen Reinigung und Einweihung durch Jro Dar begann sich meine Wahrnehmung zu verändern. Ich bekam plötzlich innere Bilder. Für viele klingt das vielleicht unspektakulär. Für mich war es eine völlig neue Erfahrung, weil mein Zugang zur Innenwelt bis dahin fast ausschließlich über das Fühlen lief.

Diese Bilder waren klar, präzise und vor allem: sie hatten Bedeutung.

Ich begann noch auf Bali damit zu arbeiten. Zunächst vorsichtig, fast zögerlich. Ich brachte diese Wahrnehmungen in mein Seminar ein und merkte sehr schnell, dass sie stimmig waren. Sie trafen genau die Themen meiner Teilnehmer.

Irgendwann folgte ich einem inneren Impuls und begann, meine Seminarteilnehmer zu berühren. Ohne Technik, ohne Konzept, ohne das Gefühl, „etwas zu machen“. Es geschah einfach. Und es wirkte. Sie kamen in Prozesse, Themen wurden sichtbar, Spannungen lösten sich. Ich stand wie oft selbst daneben und war nur noch am Staunen.

 

3) Zwischen Zweifel und Erfahrung

Wenn du jetzt denkst, dass ich das sofort einordnen konnte, dann muss ich dich enttäuschen.

Ich war am Zweifeln. An mir, an dem, was ich wahrnahm, an dem, was da geschah. Ich fragte mich, ob ich mir das alles einbilde. Ob ich mich in etwas hineinsteigere.

Gleichzeitig konnte ich nicht ignorieren, was ich erlebte. Die Reaktionen der Menschen waren real. Die Veränderungen waren sichtbar. Und während ich innerlich noch damit beschäftigt war, das alles zu sortieren, lief im Hintergrund etwas ganz anderes.

 

4) Der Moment, der alles veränderte

Irgendwann fiel mir auf, dass ich seit Tagen keine Kopfschmerzen und Migräne mehr hatte. Das war ungewöhnlich. Normalerweise meldeten sie sich zuverlässig. Oft wöchentlich, häufig sogar mehrere Tage hintereinander.

Zuerst nahm ich es nicht ernst. Ich suchte nach „normalen“ Erklärungen. Das andere Klima, die Entspannung, die Auszeit vom Alltag. Jedoch – das hatte ich ja all die Jahre davor auch.

Es verging eine weitere Woche. Und noch eine. Und dann wurde mir klar: Die Migräne war weg. Sie war nicht weniger geworden, nicht besser. Sie war einfach weg.

Seit diesem Aufenthalt 2012 auf Bali ist sie nie mehr zurückgekommen.

 

Sylvia im Seminarraum auf Bali, strahlend und gelöst – frei von Migräne
Ohne Migräne lässt sich strahlend und gelöst ein Seminar durchführen

 

5) Migräne verstehen – warum Symptome mehr sind als nur Schmerzen

Heute sehe ich das anders als damals. Ich glaube nicht mehr, dass mein Körper gegen mich arbeitete. Ich glaube auch nicht mehr, dass ich einfach „Pech“ hatte von Migräne betroffen zu sein. Oder dass es ein Zufall war, dass die Migräne plötzlich verschwand.

Ich erlebte, wie präzise unser System ist. Wie konsequent der Körper Signale sendet, wenn wir an Stellen in unserem Leben nicht in Übereinstimmung mit uns selbst sind. Wenn wir uns zurückhalten, anpassen oder Dinge leben, die sich zwar richtig anfühlen, aber nicht vollständig sind.

Die Migräne war für mich kein Fehler. Sie war ein Hinweis. Ein sehr deutlicher sogar.

 

6) Migräne als Botschaft des Körpers – was ich heute anders sehe

Mit dem Abstand von heute kann ich sagen: Die Migränesymptome blockierten mich nicht, sie führten mich. Sie zwangen mich, hinzuschauen. Sie bremsten mich immer wieder aus, wenn ich zu sehr im Außen war und mich selbst überging.

Und sie gingen genau in dem Moment, in dem ich begann, mich anders einzulassen. Tiefer, echter und ohne Kontrolle.

Das bedeutet nicht, dass jede Migräne die gleiche Ursache hat. Und es bedeutet auch nicht, dass man Symptome einfach „wegdenken“ kann. Aber es bedeutet vielleicht, dass es sich lohnt, eine andere Frage zu stellen: Was will mir mein Körper, mein Nervensystem eigentlich sagen?

 

7) Fazit: Was dein Körper dir mit Migräne wirklich sagen will  

Wenn ich dir eine Sache aus meiner Geschichte mitgeben kann, dann diese: Dein Körper arbeitet nicht gegen dich. Er ist der Teil in dir, der ehrlich ist. Der sich nicht anpasst. Der nicht schönredet. Der so lange Signale sendet, bis du bereit bist, wirklich hinzuschauen.

Die Frage ist nicht, wie du ein Symptom schnell loswirst oder Auslöser vermeidest. Die spannendere Frage ist: Was in deinem Leben will gesehen werden, damit dein Körper aufhören kann, so laut zu sprechen?

 

Sylvia lachend und frei mit Rucksack vor einem Wasserfall auf Bali – ein Gefühl von Leichtigkeit ohne Migräne
Ein Gefühl von Leichtigkeit ohne Migräne – mein Körper muss nicht mehr sprechen

 

8) Wenn dich das berührt…

Vielleicht hast du dich an der einen oder anderen Stelle wiedergefunden. Vielleicht kennst du das Gefühl, dass dein Körper sich meldet – und du spürst, da steckt mehr dahinter, auch wenn du es noch nicht ganz greifen kannst.

Genau für solche Räume gehe ich seit vielen Jahren los.

Im November werde ich wieder mit einer Gruppe nach Bali reisen. Dorthin, wo für mich damals so vieles in Bewegung kam. Diese besondere Energie, diese Tiefe, dieses „Nicht-mehr-ausweichen-können“ – all das öffnet oft Zugänge, die im Alltag kaum möglich sind.

Und gleichzeitig habe ich in den letzten Jahren immer wieder Tagesseminare geleitet mit dem Titel „Dein Körper – Sprachrohr der Seele“.

In diesen Seminaren geht es genau darum: Die Signale des Körpers nicht nur zu analysieren, sondern sie wirklich zu verstehen. Zu erkennen, was dahinterliegt, und einen eigenen Zugang dazu zu entwickeln.

Aktuell gibt es dafür keinen festen Termin. Ich öffne solche Räume dann, wenn ich spüre, dass echtes Interesse da ist und es für eine Gruppe stimmig ist.

Wenn dich das anspricht, dann melde dich gern bei mir. Ganz unkompliziert. Einfach als Rückmeldung, dass dieses Thema dich ruft.

Alles Weitere entsteht daraus.

 


 

Über die Autorin: Sylvia Bieber

Meine Mission ist deine Selbstkompetenz!

Ich liebe es, wenn Klienten nach einem Coaching mit Sätzen wie: „Ich kann das“, „ich mach das“, „ich traue es mir zu“, meine Praxis verlassen und sich selbstbestimmt und unabhängig fühlen.
Gerne helfe ich auch dir, solltest du dich frustriert, machtlos oder angstvoll fühlen. Ich zeige dir, wie du das ändern kannst – und deine Lebensfreude kehrt zurück.

 

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