„Geh Du vor“, sagte die Seele zum Körper,
„auf mich hört er nicht. Vielleicht hört er auf Dich.“
„Ich werde krank werden, dann wird er Zeit für Dich haben“,
sagte der Körper zur Seele.
(Ulrich Schaffer)

So konnte sich meine Migräne verabschieden

Meine Seele musste lange weinen, bevor ich verstand, was sie von mir und mit mir will. Über 30 Jahre litt ich an schwerer Migräne. Meist wurde der Schmerz von Übelkeit, Lichtempfindlichkeit und Überempfindlichkeit gegenüber Lärm und Gerüchen begleitet. Jede körperliche Bewegung verschlimmerte ihn. Nur mit entsprechenden Medikamenten war ich in der Lage, meinen Alltag einigermaßen normal zu bewältigen.

Auf meinem Heilungsweg lernte ich all meine Methoden, die ich seit 25 Jahren bei meinen Klienten anwende und im eigenen Ausbildungsinstitut auch lehre.

Doch erst der direkte Kontakt zur geistigen Welt, den ich im Juni 2012 auf Bali erlebte, hat meine eigene Heilung bewirkt.

Seit nunmehr über acht Jahren bin ich, was die Migräne anbelangt, beschwerdefrei, was nicht heißt, dass sich mein Körper nicht hin und wieder mit einem Symptom melden würde. Nicht immer bin ich acht- und wachsam. Jedoch spätestens dann, wenn es zippt, setzte ich mich hin und frage ihn, was er mir mitteilen möchte. Was ich in der Hektik des Alltags übersehen habe oder womit mein Ego ein Problem hat.

Es gibt einfache Übersetzungen und manchmal auch schwierige. In diesem Artikel möchte ich Dir gerne einige „Vokabeln“ an die Hand geben, die es Dir erleichtern werden, auch Deine Seele besser zu verstehen.

Wenn Du die Sprache Deiner Seele besser verstehen lernst, wirst Du Symptome und Krankheiten besser bewältigen können.

All dies ersetzt allerdings keine schulmedizinische Therapie, jedoch wird diese effizienter, wenn Dein innerer Arzt Dir hilft.

Die Sprache von Körper und Seele

  1. Das Denken ist die Sprache unseres Verstandes.
    Diese Sprache verstehen wir besonders gut, plappert es doch Tag und Nacht da oben.
  2. Empfindungen sind die Sprache unseres Körpers.
    Das möchte ich gerne mit Dir einmal ausprobieren. Schließe dafür einfach kurz die Augen und nimm Deinen Körper wahr: Was empfindest Du in den Füßen – den Beinen – dem Unterleib – dem Bauch – dem Brustkorb – den Armen – dem Rücken – dem Schulter-Nacken-Bereich – dem Kopf? Vielleicht empfindest Du Druck, Enge, Kälte, Wärme, Unruhe, Pochen, Kribbeln, Schmerz, Jucken, Verspannungen, etc. 
  3. Befindlichkeiten, Symptome oder Krankheiten sind die in den Körper gelenkte Sprache der Seele
    Zu jeder objektiv diagnostizierten Erkrankung oder jedem wahrgenommenen Symptom, gibt es ein subjektives seelisches Themenfeld. Deine Seele will Dir damit etwas mitteilen. Und eine Krankheit, die bei zwei Menschen gleichermaßen auftritt, kann durchaus jedem etwas anderes sagen wollen. Deshalb nutze die nachfolgenden Krankheitsbilderdeutungen bitte sehr subjektiv für Dich und stülpe niemand anderem Deine Deutung für ein Symptom über.
Abbildung 1: Verstand, Seele, Körper
Abbildung 1: Verstand, Seele, Körper

Viele innere Konflikte drücken sich über unsere Alltagssprache aus, die viele Wahrheiten enthält und einen Organbezug verdeutlichen. Es existiert eine gewisse Ordnung, wo sich bestimmte Schwierigkeiten gerne offenbaren.

Körperliche Symptome und ihre seelischen Hintergründe

Nachfolgend findest Du zu einigen Organen die seelisch möglichen Themen und dazu passende Redewendungen:

Herz:  Aus dem Herzen leben, Liebesfähigkeit, Emotion, Lebenskraft, Lebensrhythmus, echt und authentisch sein 
* Mir bricht das Herz

Magen:  Geborgenheit, emotionaler Hunger, Themen verdauen können 
* Ich könnte kotzen!

Lunge:  Freiheit, Eigenständigkeit, Kontakt, Kommunikation
* Mir stockt der Atem

Galle:  Aggression, Enttäuschung, nicht in der Lage sein, eine Entscheidung zu treffen 
* Sie/er spuckt Gift und Galle

Nieren:  Angst, Schock, Minderwertigkeitskomplexe, Panikattacken, Unsicherheit, Partnerschaft
* Das geht mir an die Nieren

Leber:  Ärger, Frust, Bewertungen, unterdrückte Gefühle, Entgiftung und Heilung
* Welche Laus ist Dir über die Leber gelaufen

Blase:  große Angst, emotionaler Druck, Angst vor Sexualität, ungeweinte Tränen
* Vor Schreck in die Hose machen

Darm:  Depression, nicht loslassen können oder wollen, Geiz, Verweigerung der Lebensaufgaben
* Ich habe Schiss

Haut:  Eigene Grenzen wahrnehmen und verteidigen
* Ein dickes Fell haben

Zähne:  Durchsetzungskraft
* Beiße die Zähne zusammen

Füße:  Standhaftigkeit, Verwurzelung, Demut, auf eigenen Füßen stehen, Ziele erreichen können
* Ich habe meine Standpunkte

Hände:  Begreifen, Handlungsfähigkeit, das Leben nicht im Griff haben
* Ich bin handlungsunfähig

Knie:  eigene Entscheidungen, Angst vor Autorität, Demut, rechts = Sicherheitsbedürfnis, links = Angst vor Veränderung
* Etwas über‘s Knie brechen

Hals:  Verbindung zwischen Gefühl und Intellekt; Ausdruck
* Das hängt mir zum Hals raus

Wirbelsäule:  Belastbarkeit, im Gleichgewicht sein, Aufrichtigkeit, zu sich Selbst stehen, Unterdrückung der Seelenkräfte
* Mir bricht das Kreuz

Kreuzbein:  Existenzielle (materielle) Angst
* Kneif den Po zusammen

„Was fehlt Ihnen?“ – ist bei einem Praxisbesuch oftmals die erste Frage des Arztes. Stellen wir uns frühzeitig einfach selbst diese Frage, wenn wir die Symptome und Befindlichkeiten unseres Körpers übersetzen wollen.

Die Antwort führt uns zur Heilung von Geist und Körper.

Im Wunsch der Ganzwerdung, das bedeutet heil sein, dürfen wir erkennen, dass unsere Seele über den Körper mit uns spricht. Seien wir deshalb aufmerksam und achten auf erste Anzeichen, bevor das Kind in den Brunnen fällt.

Dafür gebe ich Dir gerne fünf Werkzeuge an die Hand:

  1. Nimm Deine Gedanken und Gefühle wahr.
  2. Komme wieder mit Dir selbst in Kontakt, indem Du auf die Empfindungen Deines Körpers achtest.
  3. Erforsche, was Dir wirklich fehlt, was Du eigentlich brauchst.
  4. Gib Dir selbst, was Dir fehlt.
  5. Entwickle Fähigkeiten, die Dich achtsamer sein lassen, freundlicher und fürsorglicher mit Dir selbst.

Wenn Dein Körper morgen wieder Signale gibt, dann höre ihm ganz genau zu!

Körperliche Beschwerden und Symptome bearbeiten mit Hilfe der Energetischen Informationspunkten (EIPs)

Wie ich bereits erwähnte, habe ich 2012 auf Bali die Energetischen Informationspunkte (EIPs) aus der geistigen Welt „erhalten“. Die nächtlichen Schulungen in der Herangehensweise mit diesen Punkten, führten dazu, dass sich meine Migräne verabschiedete. Vielen Klienten hat die Anwendung der EIPs sowohl bei körperlichen, als auch bei seelischen Themen weitergeholfen.

In meinen Coachings, Seminaren und Ausbildungen wende ich dieses so hilfreiche Werkzeug sehr häufig an, zudem lehre ich es auch im Rahmen eines Tagesworkshops.

Mehr Infos zu diesem Werkzeug finden Sie hier.

Zudem biete ich seit Neustem aufgrund des immer größeren Interesses und der gewachsenen Nachfrage einen Workshop zum Thema „Dein Körper – das Sprachrohr der Seele“ an. Hier können Sie ihrem Körper und seinen Signalen (näher) auf die Spur kommen, sich selbst besser kennen lernen und bis jetzt ungeahnte Kräfte freisetzen. Nähere Infos finden Sie hier.